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Sehenswürdigkeiten

Mächtige Schlösser, malerisch in die Landschaft eingebettete Klöster, tolle Aussichten und die Spessart-Metropole Aschaffenburg zeichnen den Spessartweg 1 aus.
Im Folgenden sind einige Highlights der Strecke aufgelistet.

Schloss Johannisburg
© Kongress-und Touristikbetriebe AB/Till Benzin

Schloss Johannisburg

Das Schloss aus rotem Buntsandstein gehört zu den bedeutendsten und schönsten Renaissancebauten Deutschlands. Einmalig sind die Schlosskirche mit Renaissancealtar, Kanzel und Portalskulpturen von Hans Juncker, die fürstlichen Wohnräume, die weltweit größte Sammlung aus Kork angefertigter Architekturmodelle, die Staatsgemäldegalerie mit Werken von Lucas Cranach d. Ä. und das Schlossmuseum der Stadt Aschaffenburg mit Werken von Ernst Ludwig Kirchner und Christian Schad.

Während der mehrjährigen Sanierungsarbeiten am Schloss Johannisburg sind aktuell die Staatsgalerie, die Paramentenkammer und die Fürstlichen Wohnräume geschlossen.

Pompejanum: Nachbau einer römischen Villa von 1848

Pompejanum

Der weltweit einmalige Nachbau einer römischen Villa in Pompeji wurde auf Veranlassung König Ludwig I., angeregt von den Ausgrabungen in Pompeji, errichtet. Der Architekt Friedrich von Gärtner versäumte bei der Gestaltung des Atriums und der Innenräume mit der prachtvollen Ausmalung und den Mosaikfußböden keine Details, um Kunstliebhabern ein ideales Nachbild zum Studium der antiken Kultur zu gewähren. Im Zweiten Weltkrieg schwer zerstört, ist es nach mehreren Restaurierungsphasen seit 1994 wieder geöffnet und wird bereichert durch originale römische Kunstwerke aus den Beständen der Staatlichen Antikensammlungen und der Glyptothek.

Parklandschaft Fasanerie: Der Startpunkt von Spessartweg 1

Parklandschaft Fasanerie

Als letztes Glied des durch die Stadt hindurchlaufenden historischen Grünzugs bildet die Fasanerie den Übergang in die freie Landschaft. Als Ergebnis einer sehr wechselhaften Entstehungsgeschichte erlebt der Besucher die Fasanerie heute als naturnah bewirtschafteten Parkwald mit Elementen eines Landschaftsgartens. Beschauliche Spaziergänge sowie der große Spielplatz und der gemütliche Biergarten machen die Fasanerie zum beliebten Naherholungsziel.

Aussicht Teufelskanzel: Aussicht auf Aschaffenburg bis hin zum Taunus

Teufelskanzel

Unweit der ebenfalls auf dem Godelsberg befindlichen Ruine "Klippenburg" befindet sich die Teufelskanzel. Diese ist sozusagen der "Balkon über Aschaffenburg". Man hat einen tollen Blick über die Stadt, bei guten Wetter sogar bis in den Taunus.

Kloster Schmerlenbach: Benediktinerkloster (1218) und Wallfahrtskirche St. Agatha mit gotischem Gnadenbild

Kloster Schmerlenbach

Das Kloster Schmerlenbach, das heute ein Tagungshotel ist, ist eine ehemalige Benediktinerinnen-Abteil und beheimatet auch die reicht ausgstattete einschiffrige Kirche St. Agatha mit der berühmten "Muttergottes von Schmerlenbach", zu der viele Menschen pilgern. Durch den leidenden Gesichtsausdruck der Muttergottes ist auch der Ausdruck "Du machst ein Gesicht wie die Muttergottes von Schmerlenbach" entstanden.

Waldaschaffer Wetterstation: Aussicht über die Spessartlandschaft

Waldaschaffer Wetterstation

Auf dem Spessartweg kommt man auch an der Waldaschaffer oder umgangssprachlich "Walöscheffer" Wetterstation vorbei. Hier wird das Wetter in einer schönen Art und Weise erklärt, wie z.B. "Der Stein ist nass - Regen" oder "Stein oben weiß - Schnee". Hier bietet sich auch an eine kleine Rast auf der Bank zu machen und die Blick zu genießen.

Schloss Rothenbuch: Ehemaliges Jagdschloss der Mainzer Kurfürsten

Schloss Rothenbuch:

Das Schloss wird bereits in einer Urkunde vom 03. Juli 1318 erwähnt, die Peter von Aspelt, Erzbischof von Mainz und Gottfried von Hohenlohe unterzeichnet haben. Das heutige Schloss wurde 1567 von Daniel Brendel von Homburg erbaut. Die Vierflügelanlage mit dem rechteckigen Innenhof und dem polygonalen Treppenturm am Nordflügel war ursprünglich ein Wasserschloss, was an den beiden Zugangsbrücken noch sichtbar ist. Die noch heute im Schlossgraben sprudelnde Quelle der Hafenlohr speiste den Wassergraben. Nahezu zwei Jahrhunderte lang war es der zentrale Verwaltungssitz des Spessarts mit der Gerichtsbarkeit für 19 Ortschaften. Seit 1995 ist es ein Hotel.

Altstadt Lohr a. Main

Altstadt Lohr a.Main

Lohr a.Main ist eine lebenige Kleinstadt mit einem bezaubernden mittelalterlichen Stadtkern. Fast ausnahmslos sieht man in Lohr fränkisches Fachwerk. Das älteste Fachwerkhaus ist ein spätgotisches Doppelhaus mit unterschiedlichen Geschosshöhen (Hauptstraße 3/5). Sehenswert und historisch sehr interessant sind die Hausportale, Hausmadonnen sowie die wunderschönen Wirtshausschilder. Das Alte Rathaus ist der Mittelpunkt der Altstadt. Dort sieht man an der Fassade die Kunst der Steinmetzen in Form von Köpfen oder Kariathyden. Fischergasse und Muschelgasse heißen die romantischen Gässchen des Lohrer Fischerviertels. Das Lohrer Fischerviertel steht komplett unter Denkmalschutz. In ganz Unterfranken findet man keine besser erhaltene mittelalterliche Vorstadt. Den schönsten Blick auf das Fischerviertel hat man vom Stadtturm "Bayersturm".

Kurmainzer Schloss mit Spessartmuseum und Schneewittchenausstellung

Spessartmuseum

Mitten in der Altstadt beherbergt das Lohrer Schloss das Spessartmuseum. Es erwarten Sie Schneewittchen höchstpersönlich und im Keller lauern die Spessarträuber auf Besucher. Die bittere Armut der früheren Spessartbewohner ist ebenso Thema wie der Wirtschaftsfaktor Wald. Unbedingt sehenswert sind auch die hauchzarten Kunstwerke und überraschend massiven Gebrauchsgegenstände in der Glas-Sammlung.

„Klapper“ bei Lohr: Historischer Hohlweg

„Klapper“ bei Lohr

Die Klapper ist ein historischer Hohlweg und war früher eine Handelsstraße nach Lohr a.Main. Den Namen "Klapper" hat sie bekommen, da die Lohrer Bürger damals schon von Weitem das Klappern der Pferde und der Handelswagen hörten.

Wallfahrtsort Mariabuchen: Wallfahrtskirche aus dem 17. Jh

Wallfahrtsort Mariabuchen

Mariabuchen liegt in einem einsamen Tal am Rande des Spessarts. Hier hat ein einfacher Gemeindehirte vor 600 Jahren ein kleines Vesperfigürchen in das Astloch einer Buche gestellt und sich ein kleines Heiligtum geschaffen. Trotz Kirchenbau, Kloster und Gaststätten hat Mariabuchen die Atmosphäre der Buche bewahrt. Die Buchenkirche ist sicher ein ansprechendes wohlgestaltetes Gotteshaus, das farbenfroh und malerisch in die Landschaft eingefügt ist. Ihr formenreicher Zwiebelturm strebt "voll Glorie" über die grünen Wipfel zum Himmel.

Ruine Schönrain: Sagenumwobene Ruine mit toller Aussicht auf das Maintal

Ruine Schönrain

die Schlossruine der letzten Grafen von Rieneck gehört aufgrund ihrer bis in das erste Jahrhundert zurückreichenden klösterlichen Vergangenheit zu den ältesten Kulturdenkmälern zwischen Spessart und Würzburg. Die Ruine ist öffentlich zugänglich.

Altstadt Gemünden a. Main: Mit Huttenschloss und Scherenburg

Altstadt Gemünden a. Main

Ihren Namen hat die fränkische Vierflüssestadt Gemünden von den Mündungen von Fränkischer Saale, Sinn und Wern, im Ortsteil Wernfeld, in den Main. Wasser und Wald sind auch heute noch die prägenden Elemente der Stadt, die das Prädikat „Staatlich anerkannter Erholungsort“ trägt. Die malerische Altstadt, die Ruine Scherenburg, von der man einen tollen Blick über Gemünden hat und jährlich die Scherenburgfestspiele beheimatet oder das Huttenschloss sind immer einen Besuch wert. Es gibt vieles in Gemünden a.Main zu entdecken.

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